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FA Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Facharzt Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie

Der Facharzt Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Krankheiten, Verletzungen, angeborenen und erworbenen Fehlbildungen im Kopf-Hals-Bereich. In seinem Fachgebiet besteht eine enge Nachbarschaft zu verschiedenen anderen Organsysteme (Gehirn, Augen, Ohren). Diese sind bei Verletzungen und Erkrankungen oft kombiniert betroffen. Dadurch wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Nachbardisziplinen in der Diagnostik und Therapie zu einem wesentlichen Element dieses Fachgebietes.

Der Facharzt MKG ist zum Beispiel in der Tumorchirurgie, bei Kieferfehlstellungen und Kiefererkrankungen, der ästhetischen Gesichtschirurgie, der Behandlung von angeborenen und erworbenen Fehlbildungen des Gesichtsschädels, Infektionen im Kiefer- und Gesichtsbereich, der Präprothetische Chirurgie, bei oralchirurgischen Eingriffe sowie der Implantologie tätig.

Mit der Weiterbildung erwirbt der angehende Facharzt Kenntnisse und Fertigkeiten die ihn befähigen, eine eigenverantwortliche klinische Tätigkeit auszuüben oder selbstständig und in eigener Verantwortung eine fachärztliche Praxis für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie zu führen.

Weiterbildung Facharzt Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie

Der Assistenzarzt Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bildet sich während mindestens sechs Jahre zum Facharzt aus. Dies erfolgt in drei bis vier Jahren fachspezifischer Weiterbildung. Und zwei bis drei Jahre in nicht fachspezifischer Weiterbildung wovon mindestens zwei Jahre in der allgemeinen Chirurgie zu erfolgen haben.

Ausbildungsinhalt Facharzt Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie

Der Inhalt dieser Ausbildung beinhaltet unter anderem Punkte wie:

  • Epidemiologie, Ätiologie, Pathogenese und Prognose der Erkrankungen und Verletzungen im Bereich MKG
  • Diagnostik und Differentialdiagnostik von Krankheiten, Missbildungen und Verletzungen im Kopf-Halsbereich (inklusive instrumentelle Untersuchungsverfahren wie Biopsien, Punktionen, usw.)
  • Pathophysiologie, Beurteilung, Indikationsstellung und chirurgische Behandlung von Verletzungen, Zysten, Tumoren, Infektionen, Missbildungen, Knochen- und Gewebedefekte, Dysgnathien, Erkrankungen des Kiefergelenkes, Erkrankungen der Mundschleimhaut
  • Onkologie
  • Prä- und postoperative Behandlung und damit auch die Beurteilung der prä- und postoperativen Röntgenbilder und von Befunden anderer Untersuchungstechniken
  • Desinfektion und Asepsis
  • Lokale und regionale Anästhesie
  • Kenntnisse von technischen und therapeutischen Behelfsmitteln (Schienenverbände, Fixateur externe, etc.)

Der ausgebildete Assistenzarzt Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie findet danach einen ersten Job als Oberarzt Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in einem öffentlichen oder privaten Spital oder einer Universitätsklinik. Eine weitere Entwicklungsmöglichkeit besteht in der Übernahme oder Neugründung einer eigenen Praxis mit oft belegärztlicher operativer Tätigkeit.

Die Fachärzte MKG sind in der schweizerischen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (SGMKG) vernetzt.